Leckerstes Kichererbsen-Omelette – vegan

Rührei und Omelette geht auch vegan! Und das schmeckt nicht nur richtig gut, sondern ist auch gesund und nährstoffreich. Außerdem macht es sowohl zum Frühstück, als auch zum Mittagessen oder zur Brotzeit am Abend was her. Die Zutaten sind schnell zusammengerührt und ihr könnt ganz nach eurem Geschmack mit verschiedenem Gemüse experimentieren. Ich habe meine Version mit getrockneten Tomaten und Kapern zubereitet, aber auch junger Spinat, Champignons oder Paprika schmecken super dazu!

Viele „Nicht-Veganer“ verstehen nicht, warum es Tofu-Wurst und Soja-Milch gibt. Für mich ist das eigentlich eine ganz logische Schlussfolgerung. Denn als Veganer verzichtet man ja nicht vorwiegend wegen des schlechten Geschmacks auf tierische Produkte, sondern aus ethischen, gesundheitlichen und jeder für sich aus individuellen Gründen. Diese sollte man auch akzeptieren. Bei uns sind bestimmte Gerichte und gemeinsames Essen – wie zu Geburtstagen, Grillfesten, usw. – fester Bestandteil der Ess-Kultur, daher möchte man darauf auch nicht verzichten, nur weil man sich pflanzenbasiert ernährt. Durch Ersatzprodukte werden so Alternativen geschaffen, dennoch eine „Wurst“ auf den Grill zu legen oder sich eben auch ein veganes Omelette zu braten 😉 Gerade für die Umstellung zu einer veganen Lebensweise ist das hilfreich, aber gelegentlich möchte man auch gerne dem Geschmack, oder der Konsistenz eines Lieblingsessens aus der Kindheit nahe kommen.

Deshalb habe ich mit verschiedenen Rührei und Omelette-Versionen experimentiert und bin begeistert von dem geglückten Versuch mit Kichererbsenmehl.

Für ein Omelett benötigt ihr:

  • 3 gehäufte EL Kichererbsenmehl
  • 6 EL Wasser
  • 1 Prise Kala Namak (indisches Würzsalz)
  • etwas schwarzen Pfeffer (ca. 1/2 TL)
  • etwas Paprikapulver (ca. 1/2 TL)
  • etwas Curcuma-Pulver (ca. 1/2 TL)
  • 3 – 4 getrocknete Tomaten in Öl
  • 1 kleine Schalotte
  • 3 TL Kapern

Eine wichtige Zutat für den Geschmack ist hier ein bestimmtes Salz: Kala Namak! Das ist ein schwarzes, indisches Rauchsalz, welches leicht schwefelig schmeckt (und riecht!). Daher kann man mit ihm den Geschmack von Ei gut nachahmen 😉 Es wird in Indien als Gewürz für viele Gerichte und sogar Getränke verwendet, auch da es einen hohen Eisengehalt hat und gesünder als herkömmliches Salz sein soll.

Zubereitung:

Zunächst die Schalotte in feine Würfel schneiden und in einem Teelöffel Öl von den eingelegten Tomaten, oder mit Olivenöl anbraten.

Die getrockneten Tomaten gut abtropfen lassen und in schmale Streifen schneiden. Zusammen mit den Schalotten und den Kapern kurz mit anbraten.

In der Zwischenzeit wird das Kichererbsenmehl mit Wasser und den Gewürzen vermischt. Ihr könnt es mit einem Schneebesen verrühren oder einfach kurz in der Küchenmaschine vermengen. Es sollte ein dickflüsiger Teig entstehen, der aber noch vom Löffel fließt. Gegebenenfalls noch etwas Wasser nachgeben, wenn er mit der oben angegebenen Menge noch zu fest ist.

Der Teig wird über die Zwiebeln, Tomaten und Kapern in die Pfanne gegossen, sodass er gleichmäßig verteilt ist.

Nun für ca. drei Minuten braten, bis die Oberseite nicht mehr flüssig ist, anschließend vorsichtig mit einem Pfannenwender wenden und auch die andere Seite kurz braten.

Sehr lecker schmeckt das Omelette mit einem frischen Salat aus Tomaten und Baby Leaf oder Ruccola.

Viel Spaß beim Nachkochen! 🙂

 

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Dir gefällt mein Blog? Du findest mich auch auf: