Vom Warmduscher zum Kaltwasserfan!

Wasser in der Dusche

(Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung durch Markennennung) Morgens erstmal gemütlich und ausgiebig so richtig warm duschen und dabei die Gedanken schweifen lassen… Das war lange mein Ritual und Entspannungsmoment. Allerdings habe ich gemerkt, dass meine Haut das warme Wasser gar nicht so mag – gerade im Winter dadurch extrem trocken wird. Außerdem ist der Wasserverbrauch einer solchen “Entspannungs-Dusche” nicht gerade gering. Schon Pfarrer Sebastian Kneipp hat die positive Wirkung von kaltem Wasser angepriesen und so habe ich ein Selbstexperiment gewagt und dusche nun seit fast zwei Wochen morgens komplett kalt…

Hier die Vorteile von kalten Duschen auf einen Blick:

  • Stärkung des Immunsystems
  • Aufwachkick und Erfrischungsmoment
  • Bessere Durchblutung – die Haut wird gestrafft
  • Abhärtung/weniger Kälteempfindlichkeit
  • Aufbau von Stressresistenz
  • Jeden Tag ein Erfolgserlebnis
  • Geringerer Wasserverbrauch
  • Zeitersparnis

Zugegeben, ich habe bei der ersten kalten Dusche keine Vorteile empfunden, sondern es war einfach nur kalt und ich froh, als es vorbei war.

Aber nach einigen Tagen ist es tatsächlich ein positives Gefühl, dass sich bereits während der Dusche und besonders danach einstellt. Man fühlt sich frisch, wach und fit. Die Haut ist weich, straff und die Haare glänzen. Zudem kann man sich auf die Schulter klopfen, wenn man bereits am Morgen die erste “Hürde” erfolgreich geschafft hat!

Vor dem Duschen wende ich schon länger das Trockenbürsten an. Dabei wird mit einer recht harten Bürste aus Sisal von den Füßen nach oben zum Herz in kreisenden Bewegungen über die trockene Haut gebürstet. Der Lymphfluss wird dadurch angeregt, abgestorbene Hautschuppen entfernt und die Durchblutung gefördert. In Kombination mit einer kalten Dusche im Anschluss ist das einfach wunderbar. Durch das Bürsten ist die Haut bereits gut durchblutet und etwas aufgewärmt und mit der kalten Dusche wird der Effekt noch verstärkt. Meine Haut hat sich lange nicht so gut angefühlt.

Auch im Gesicht sollte man dem kalten Wasser trotzen und in kreisenden Bewegungen mehrmals einen Gesichtsguss machen. Müde Augenringe werden schnell reduziert und Kopfschmerzen vorgebeugt.

Am 17. Mai hätte der “Wasserdoktor” Sebastian Kneipp seinen 197. Geburtstag gefeiert. Zu diesem Anlass hat Kneipp einen kleinen Film über sein Leben und die für ihn essentielle Bedeutung der Hydrotherapie erstellt.

Hier findet ihr das Video und weitere Informationen zum Leben und Wirken von Sebastian Kneipp. (Ich möchte darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung des Links Daten an den Seitenbetreiber Kneipp übermittelt werden.)

Falls ihr auch die Vorteile von kalten Duschen erleben möchtet, hier mein Tipp: Direkt unter die kalte Dusche stellen und nicht langsam vortasten und erst nur die Arme/Beine abspülen… Dann gewöhnt man sich schneller an das kühle Wasser und muss sich nicht so lange überwinden. Wem es am Anfang einfach zu kalt ist, der kann auch nach und nach die Temperatur herunterregulieren, bzw. jeden Tag ein bisschen kälter starten. Verwendet zusätzlich ein erfrischendes Duschbad und nicht wundern – bei kaltem Wasser schäumen manche Produkte, z.B. Shampoos nicht allzu stark, wie mit warmem Wasser.

Ich werde auf jeden Fall noch den Sommer über die kalten Duschen weiter praktizieren, wie es dann im Winter aussieht, wird sich zeigen… Aber vielleicht bin ich bis dahin schon richtig abgehärtet 😉

Berichtet gerne mal, wenn ihr es auch ausprobiert habt!

 

 

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