Rhabarber-Kompott

Rhabarber-Kompott

Schon gewusst: Rhabarber ist gar kein Obst, wie viele annehmen, sondern ein Gemüse! Ihn gibt es grün oder rot und er hat von Anfang April bis Mitte Juni Saison. Vermutlich kann man ihn nur lieben oder hassen, denn der süß-säuerliche Geschmack ist ziemlich einzigartig. Ich mag Rhabarber sehr gerne und verarbeite ihn zu Süßspeisen, wie Kuchen, Crumble oder diesem leckeren Kompott.

Die Zubereitung ist kinderleicht und ihr braucht auch nur vier Zutaten.

Für ca. 400g Kompott benötigt ihr:

  • 500g Rhabarber
  • 300g Erdbeeren (frisch oder tiefgekühlt)
  • 1 Teelöffel gemahlene Vanille
  • 3 Eßlöffel Kokosblütensirup*
  • 50 ml Wasser

Durch den verwendeten Kokosblütensirup* bekommt der Kompott eine leicht karamellige Note und wird nicht zu süß. Im Gegensatz zu herkömmlichem Zucker besitzt er einen niedrigen glykämischen Index. Das heißt, er lässt den Blutzucker nicht in die Höhe schnellen, sondern langsam und gleichmäßig ansteigen. So wird eine zu hohe Insulinausschüttung vermieden und man bekommt nicht so schnell wieder Hunger. Außerdem ist er unraffiniert, sodass die Mineralstoffe enthalten bleiben. Da der Sirup bereits flüssig ist, löst er sich wunderbar auf und ist zum Kochen und Backen sehr gut geeignet, aber auch im Eiskaffee schmeckt er super lecker.

Aber jetzt weiter zur Zubereitung:

Den Rhabarber waschen, die Enden entfernen und in ca. 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Die Erdbeeren ebenfalls waschen, das Grün abschneiden und jeweils vierteln.

Durch die Erdbeeren erhält alles eine zusätzliche Süße und Erdbeere und Rhabarber passen einfach so gut zusammen, dass es gar nicht anders geht, als beide zu verarbeiten 😉

Alle Zutaten in einen großen Topf geben und langsam erhitzen. Einmal aufkochen lassen und gut umrühren. Nun ist etwas Geduld gefragt. Für eine Stunde muss alles auf niedrigster Stufe vor sich hin köcheln. Gelegentlich umrühren.

Nach einer Stunde sollte sich der Rhabarber nun fast aufgelöst haben und alles eine dickflüssige samtige Konsistenz haben. Möchtet ihr den Kompott einmachen, die noch heiße Masse in ausgekochte Weck-Gläser füllen, gut verschließen und für ca. 5 Minuten auf den Kopf stellen.

Andernfalls hält sich der Kompott auch bis zu fünf Tage im Kühlschrank und kann warm oder kalt genossen werden.

Er passt wunderbar zu Sojajoghurt und Granola. Daraus könnt ihr auch ein leckeres Schichtdessert zubereiten: eine Schicht Sojajoghurt, eine Schicht Rhabarberkompott und obendrauf knuspriges Granola.

Aber auch als Brotaufstrich, zu Vanillepudding oder Kuchen passt der Kompott prima.

Lasst es euch schmecken 😉

*in Zusammenarbeit mit Govinda

 

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