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6 Dinge, die dich WIRKLICH vor dem Corona Virus schützen können

Disclaimer: Ich möchte darauf hinweisen, dass ich kein Arzt und kein geschulter Gesundheitsexperte bin! Diese Hinweise sind allgemein gehalten und nicht speziell für Menschen mit Vorerkrankung, alte Menschen und immungeschwächte Menschen. Dennoch kann auch für jene die Anwendung der folgenden Maßnahmen sinnvoll sein und vorbeugend wirken. Es wichtig die vorgeschriebenen Maßnahmen von Seiten der Regierung und Mediziner zu befolgen und ernst zu nehmen!

Corona. Die neue Viruserkrankung ist momentan allgegenwärtig – vor allem in unseren Köpfen. Das Thema scheint jeden zu beschäftigen und doch weiß keiner, was eigentlich zu tun ist. Auch von Seiten der Medienberichterstattung und Politik sind die unterschiedlichsten Meinungen und Ratschläge zu hören. Unreflektiert führt das nur zu Desinfektionsmitteldiebstahl, Diskrimination von “asiatisch aussehenden” Menschen, unkoordinierten Schulschließungen und Hamsterkäufen. Das lässt unsere Gesellschaft doch ganz schön traurig aussehen. Statt Zusammenhalt wurschtelt sich jeder seinen vermeintlichen Schlachtplan zusammen. Dabei ist es eigentlich ganz einfach, sich aktiv vor dem Virus (und auch anderen Viruserkrankungen, wie der Grippe) zu schützen…

Eine Viruserkrankung kann im Vergleich zu einer bakteriellen Erkrankung nicht mit Antibiotika behandelt werden. Das macht sie auch so tückisch, denn im Prinzip muss der Körper selbst mit dem Erreger fertig werden und seine Abwehrkräfte aktivieren. Es können zwar unterstützende, medizinische Verfahren angewendet werden, doch die Heilung muss der Körper selbst hinkriegen. Und unser Körper schafft so einiges!

Daher ist es ganz unabhängig vom Corona-Virus, sehr viel sinnvoller ein stabiles Immunsystem aufzubauen, anstatt sich ständig die Hände zu desinfizieren… Schade, dass das nur selten empfohlen wird, daher möchte ich hier einen kleinen Beitrag dazu leisten. Denn es gibt ganz einfache Tricks, mit denen man sich natürlich aber effektiv schützen kann:

1. Gesunde Ernährung

Viel Obst, viel Gemüse, gesunde Fette und balaststoffreiche Kohlenhydrate… Mit der Ernährung kann man die Gesundheit und besonders das Immunsystem, welches zu einem Großteil im Darm sitzt (fast 80%!) , super unterstützen. Wenn der Körper mit ausreichend Nährstoffen versorgt ist, haben es äußere Einflüsse umso schwieriger Schaden anzurichten! Dabei spielen unsere täglichen Ernährungsgewohnheiten natürlich eine große Rolle.

Wer regelmäßig viel Zucker, stark verarbeitete Lebensmittel, viel Fleisch und nährstoffarme Gerichte, wie Fast-Food verzehrt, wird zwar satt, schädigt aber auf lange Sicht den gesamten Organismus und macht ihn anfälliger für Viren, Bakterien und Keime.

Hier geht es vor allem darum, zu analysieren, was man regelmäßig und jeden Tag verzehrt. Mal eine Pizza, ein Burger oder ein großes Stück Schokotorte sind völlig in Ordnung, solange es nicht zur Routine wird.

Besonders gut in der aktuellen Erkältungszeit/Coronoa-Zeit sind leicht bittere Lebensmittel, wie Artischocken, Radicchio, Chinakohl, Wirsing, Grapefruit, Granatapfel und entzündungshemmende Gewürze, wie Kurkuma, Salbei, Knoblauch, Ingwer und Koriander.

Die Bitterstoffe sorgen für eine gesunde Darmflora und stärken so auch das Immunsystem

Viele leckere und gesunde Rezepte findest du auch in meiner Rezeptübersicht oder vielleicht du magst bei einer ganzheitlichen Ernährungsberatung tiefer in das Thema einsteigen.

2. Ausreichend Schlaf

Im Schlaf erholt sich der gesamte Organismus, die Zellen regenerieren sich und der Körper produziert auch körpereigene Abwehrzellen, welche für ein starkes und funktionierendes Immunsystem sorgen. Erwachsende sollten 7 bis 8 Stunden pro Nacht schlafen und idealerweise bereits zwei Stunden vor dem Schlafengehen gegessen haben, nicht mehr arbeiten oder vor einem Bildschirm sitzen… Fühlt man sich bereits etwas angeschlagen, können sogar bis zu 9 Stunden Schlaf sinnvoll sein.

Guter Schlaf sorgt natürlich auch dafür, dass wir uns insgesamt fitter, ausgeglichener und leistungsfähiger fühlen.

3. Viel Trinken

Unser Körper besteht zu ca. 60% aus Wasser! Wasser ist essentiell für uns und für ganz viele Körperfunktionen verantwortlich. So zum Beispiel auch für den Transport des Sauerstoffs und aller wichtigen Nährstoffe durch das Blut in die Zellen, damit diese ausreichend versorgt sind. Das gilt natürlich auch für unsere Abwehrzellen. Starke Abwehrzellen = starkes Immunsystem = weniger Erkrankungen!

Außerdem scheiden wir über den Urin unnötige Abfallstoffe und Keime aus. Daher beschleunigt viel Trinken den Prozess der Ausscheidung und Regeneration. Gewisse Erreger setzen sich so vielleicht gar nicht erst fest. Schleim in den Atemwegen wird gelöst und der gesamte Stoffwechsel angeregt – win, win!

Ideal ist es, am Tag 2 bis 3 Liter Wasser, ungesüßte Tees oder stark verdünnte Saftschorlen zu trinken. (Kaffee zählt auch in die Trinkmenge, sollte sich aber auf 2 Tassen am Tag beschränken… 😉 )

4. Entspannung

Die Panik vor dem neuen, unbekannten Virus ist vielleicht sogar schlimmer, als die Krankheit selbst. Ständig wird Corona zum Gesprächsthema. In den öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkaufen spürt man regelrecht eine gewisse Anspannung, ganz besonders wenn es jemand wagt zu husten! Das gegenseitige Misstrauen und die permanente Habacht-Haltung lassen den Alltag schnell unentspannt und noch stressiger werden, als er vielleicht schon ist… Dabei ist Stress super schädlich und nachweislich ungesund für die Zellen.

Stresshormone werden ausgeschüttet, um uns vor Gefahren zu bewahren. Der “Fight or Flight Modus” wird aktiviert. Zudem stellt der Körper ein Reservepolster an Energie bereit, da er denkt eine bedrohliche Situation steht kurz bevor. Der Puls steigt, die Muskeln spannen sich an und die Atmung wird schneller. Kommt es dann jedoch nicht zu einem gefährlichen Kampf mit dem Bären, wird diese Energie und Anspannung nicht entladen und bleibt im Körper zurück. Kommt das häufiger vor, führt das zu Erschöpfung, Gereiztheit, Infektanfälligkeit, Schlafproblemen, Verdauungsstörungen uvm.

Wir solltem dem Corona-Virus diese Macht Stress zu verursachen nicht gewähren und gerade jetzt auf besonders viel Entspannung Wert legen. Wenn das Gespräch mit Freunden oder Kollegen auf Corona kommt, dann sollte man vielleicht einfach mal das Thema in eine andere Richtung lenken, oder sich ausklinken. Außerdem lohnt es sich, nicht täglich die Schlagzeilen in den Nachrichten und Sozialen Netzwerken zu verfolgen. Besser rational bleiben, durchatmen, entspannen und nicht gleich Panik kriegen, nur weil sich jemand räuspert. Mein persönlicher Tipp: Regelmäßig Yoga und Meditation.

5. Bewegung an der frischen Luft

Anstatt sich Zuhause zu verbarrikadieren, rate ich ehr dazu einen ausgiebigen Spaziergang durch dan Park oder den Wald zu machen. Auch eine einfache Runde um den Block wirkt schon Wunder. Bewegung mindert Stress, versorgt den Körper mit Sauerstoff und lockert Muskeln und Gelenke. Gerade in der Natur nimmt unser Organismus, statt stickiger Stadtluft, die Botenstoffe der Pflanzen auf, sogenannte Terpene, die von Bäumen abgesondert werden. Diese haben eine beruhigende und langfristig sogar heilende Wirkung auf das Immunsystem!

Der Parasympatikus wird allein schon vom Anblick der Bäume stimuliert, das heißt der “Fight or Flight Modus” relativiert und Entspannung tritt ein, Stress wird abgebaut. Nicht umsonst ist das Walddbaden sehr beliebt, denn es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass sich der Aufenthalt im Wald positiv auf die Gesundheit auswirkt.

6. Eine angemessene Körperhygiene

Schon im Kindergarten lernt man: “Vor dem Essen Hände waschen nicht vergessen!” Eigentlich sollte das selbstverständlich sein. Manchmal braucht es jedoch erst einen neuen Virus, um sich wieder daran zu erinnern. Gerade wenn man viel unterwegs ist, macht es Sinn sich mehrmals am Tag für ca. 30 Sekunden gründlich die Hände zu waschen. Dabei gilt: Seife benutzen, alle Finger gut einschäumen und ordentlich abspülen. Wichtig ist auch, danach die Hände richtig abzutrocknen.

Desinfektionsmittel kann dann zum Einsatz kommen, wenn es keine Möglichkeit zum Händeaschen gibt. Zum Beispiel auf Reisen im Zug oder im Flugzeug, denn dort ist das Wasser auf den Toiletten nicht unbedingt keimfrei, weshalb man gerne auch nachträglich desinfizieren kann.

Wenn man gerade an den Haltegriff in der Bahn oder den Einkaufswagen in der Hand hatte, ist es natürlich ganz gut, wenn man sich danach nicht ins Gesicht fasst. Aber auch das hat eigentlich etwas mit gesundem Menschenverstand zu tun und es kommt einem schon fast albern vor, wenn Regierungschefs das im Fernsehen explizit betonen müssen.

Es ist traurig, dass in Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen nun Desinfektionsspender gestohlen werden, da Apotheken, Drogerien und Supermärkte keinen Nachschub mehr bekommen. Dort wird es zwingend gebraucht, um Patienten und Personal ausreichend zu schützen, im Alltag können wir mit Wasser und Seife den gleichen Dienst erledigen.

Handhygiene ist nur ein kleiner Faktor, denn im Zweifel findet der Erreger seinen Weg über die Luft via Tröpfcheninfektion. Also ruhig bleiben, Hände waschen und sich vielleicht nicht direkt anhusten lassen… Doch selbst dann ist nicht gesagt, dass eine Ansteckung überhaupt stattfindet, denn wenn das Immunsystem stark genug ist, kann es den Angriff abwehren, Antikörper aufbauen und einen Ausbruch der Krankheit verhindern.

Wir wissen nicht, wie sich die Situation entwickelt, aber Panik hat bisher noch nie geholfen. Lieber sollten wir uns gut um uns selbst und die Menschen um uns herum kümmern und das am besten jeden Tag.

Ich beschäftige mich schon einige Jahre mit den Themen Ernährung, ganzheitliche Gesundheit, Heilmethodik und Prävention. Daher habe ich schon recht viele Bücher, Dokumentationen und Artikel aus diesem Bereich für mich selbst recherchiert. Um die oben genannten Aussagen zu bekräftigen, hier eine Auswahl an Quellenangaben:

  • Buch: Darm mit Charme von Giulia Enders
  • Buch: Der Ernährungskompass von Bas Kast
  • Buch: So tickt die Wissenschaft von Tom Cabot
  • Buch: Ayurveda heilt: Ernährung als Medizin von Kerstin Rosenberg und Tanuja Nesari
  • Buch: The China Study von T. Colin Campbell
  • Buch: Medical Food (Medical Medium Life-Changing Foods) von Anthony William
  • Buch: Denken wie ein Buddha: Gelassenheit und innere Stärke durch Achtsamkeit – Wie wir unser Gehirn positiv verändern von Rick Hanson
  • Dokumentation: Heal von Kelly Noonan Gores 
  • Dokumentation: Unsere Wälder – Die Sprache der Bäume von Petra Höfer und Freddie Röckenhaus

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